Studienkonzept der Hamburger Fern-Hochschule
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Das Fernstudienkonzept verbindet individuelles Lernen vom eigenen Schreibtisch mit dem Angebot regelmäßiger Präsenzphasen in kleinen Studiengruppen an über 40 Studienzentren in Deutschland und Österreich.
Im Unterschied zum Präsenzstudium, in dem die Lehr- und Lerninhalte durch die Hochschullehrer vor allem in Vorlesungen und Seminaren vermittelt werden, erarbeiten Sie sich im Fernstudium an der Hamburger Fern-Hochschule diese Inhalte im Wesentlichen durch Selbststudium. Damit können Sie sich den Lehrstoff zeitlich flexibel und von der Hochschule räumlich unabhängig erschließen.
Das wichtigste Medium des Selbststudiums sind die Fernlehrmaterialien. Diese werden Ihnen unter anderem in Form von Studienbriefen von der Hamburger Fern-Hochschule zugesandt.
Zur Unterstützung Ihres Selbststudiums bietet Ihnen die Hamburger Fern-Hochschule Präsenzlehrveranstaltungen an, die in regionalen Studienzentren stattfinden. Optimale Fernstudienmodelle sollten – einer Empfehlung des Wissenschaftsrates zum Fernstudium folgend – einen Präsenzanteil von ca. 20 Prozent vorsehen. Abweichungen nach oben sind mit einer beruflichen Tätigkeit nicht vereinbar, da sie das verfügbare Zeitbudget sprengen. Gravierende Unterschreitungen des Anteils führen zu erhöhten Abbrecherquoten.
Bei der Entwicklung unseres Studienkonzeptes haben wir uns von diesen Überlegungen leiten lassen. Wir bieten Ihnen daher ein Fernstudium an, das
- Präsenz- und Selbststudienphasen mit optimaler Balance integriert,
- die Bildung fester Studiengruppen vorsieht und damit Lernfortschritt und Kommunikation entscheidend fördert,
- ein dichtes Netz an Studienzentren aufweist,
- durch einen aufeinander abgestimmten Methodenwechsel und durch eine sinnvolle Methodenvielfalt gekennzeichnet ist,
- Ihre berufliche Kompetenz und Erfahrung angemessen berücksichtigt
und - studienorganisatorisch so gestaltet ist, dass Sie in überschaubaren Zeiträumen ein Studium neben Ihrer beruflichen Tätigkeit absolvieren können.
Ihr Studium an unserer Hochschule ist in Semester aufgeteilt. Der Umfang eines Semesters beträgt 23 Kalenderwochen, wobei wir von einer durchschnittlichen Selbststudienzeit von 15 Stunden pro Woche ausgehen. Der reale Zeitaufwand wird natürlich individuell unterschiedlich sein, weil differierende Vorkenntnisse und Erfahrungen sowie unterschiedliche „Lernwege” der Studierenden den Studienfortschritt beeinflussen. Die Präsenzphasen in den einzelnen Semestern umfassen etwa 66 bis 70 Unterrichtsstunden. Diese werden zu mehreren Seminarkursen mit bis zu dreitägiger Dauer – in der Regel unter Einschluss des Samstags – zusammengefasst. Die Teilnahme ist mit wenigen Ausnahmen freiwillig.
Sie sollen die Rahmenbedingungen Ihres Studiums optimieren, denn Ihr Erfolg ist unser Ziel. Die Studierendenzahlen der Hochschule sind Belege dafür, dass die Zielsetzung unseres Studienkonzeptes erfolgreich realisiert werden konnte.
Diesen Weg wollen wir fortsetzen u. a. durch eine Ausweitung des Studienangebots, Qualitätssicherungsmaßnahmen, erweiterte Serviceangebote und eine thematische Anpassung der Module an die Veränderungen in der Praxis.

