Blended Learning

Die Integration digitaler Medien und innovativer Lehrszenarien zeichnet das Studienkonzept der Hamburger Fern-Hochschule aus.

Unter Blended-Learning verstehen wir die didaktisch sinnvolle Kombination von Selbstlernen mittels Studienbriefen, Präsenzveranstaltungen und E-Learning.

E-Learning soll als integrativer Bestandteil nachhaltig in Studium und Lehre durch den Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) verankert werden. Die Einbettung erfolgt schrittweise nach pragmatischen Gesichtspunkten sowie unterschiedlich in den verschiedenen Modulen.

Studiengangsübergreifend bietet die HFH ihren Studierenden im Fernstudium kostenlos interaktive Lernsoftware zu den Themengebieten Soft Skills (Gesprächs- und Verhandlungsführung sowie Mediennutzungs- und Mediengestaltungskompetenz) und IT (insbesondere MS-Office-Programme) an. Diese interdisziplinären Grundlagenmodule sind kein obligatorischer Bestandteil des Studiums, sondern ein fakultatives Zusatzangebot, welches Sie beim Erwerb bzw. bei der Erweiterung von Schlüsselkompetenzen wie Medien- und Sozialkompetenz unterstützt.

Ein wesentliches Element zur Umsetzung der Blended-Learning-Szenarien bildet das Lern-Management-System (LMS) OLAT, welches die Hamburger Fern-Hochschule in Kooperation mit der Universität Hamburg einsetzt. Die Open-Source-Lernplattform OLAT wurde 1999 an der Universität Zürich entwickelt. Bereits im Jahr 2000 wurde sie mit dem „MEDIDA-Prix“ ausgezeichnet. Der Fokus wird bei der Weiterentwicklung von OLAT auf die Bedürfnisse und Wünsche von Universitäten gelegt.

Für die Studierenden der HFH ergeben sich durch die Integration von E Learning zwei wesentliche Mehrwerte:

  • zeitliche Unabhängigkeit
    Die Lernobjekte können zu einem beliebigen Zeitpunkt genutzt werden und es kann jederzeit ein Austausch über asynchrone Tools wie Foren und Wikis stattfinden, was insbesondere berufstätigen Studierenden zu Gute kommt. 
  • räumliche Unabhängigkeit
    Zwar bieten wir flächendeckend Studienzentren an. Trotzdem kommt es im ländlichen Raum häufig vor, dass die Studierenden recht weit voneinander entfernt wohnen. Insbesondere durch den Einsatz von synchronen Tools wie Chat und virtuelle Klassenräume können die Studierenden dennoch interaktiv und kollaborativ in Gruppen arbeiten, was vor allen die Bildung von Lerngruppen erleichtern kann.



zurück