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Absolventenfeier: HFH verabschiedet zum 30. Mal ihre Absolventen

Zum 30. Mal innerhalb ihres knapp 20-jährigen Bestehens verabschiedete die Hamburger Fern-Hochschule am Samstag (25. März) ihre Absolventinnen und Absolventen in feierlichem Rahmen. Als Kulisse diente – wie auch im vorangegangenen Jahr – das kulturhistorische und denkmalgeschützte Curio-Haus in Hamburg.

Etwa 310 ehemalige HFH-Studierende samt ihrer Begleitungen reisten eigens hierfür aus ganz Deutschland sowie aus Österreich und der Schweiz an. Auch HFH-Mitarbeiter aus den Studienzentren und der Zentrale in Hamburg ließen sich die feierliche Verabschiedung ihrer Ehemaligen nicht entgehen. Der prachtvolle und elegante Ballsaal – das Herzstück des Curio-Hauses – bot  am Ende rund 700 Gästen Platz. 


Fr. Dr. von Kodolitsch-Jonas führte durch die Verastaltung. (Foto: F. Magalan)

HFH-Kanzler betont Stellenwert des Fernstudiums auf Arbeitsmarkt

In seiner Begrüßungsrede griff HFH-Kanzler Prof. Dr. Johannes Wolf zunächst den historischen Hintergrund der Eventlocation auf, um dann zu den Hauptfiguren des Tages überzuleiten. Dabei würdigte er in hohem Maße die Leistungen, die von den Absolventinnen und Absolventen trotz Verpflichtungen in Beruf, Familie und im Freundeskreis im Rahmen ihres Studiums erbracht wurden. „Sie sind gesucht“, war die Quintessenz seiner Rede, mit der er den hohen Stellenwert des Fernstudiums auf dem Arbeitsmarkt betonte. „Berufliche Erfahrung und Studium ergeben zusammen, was die Unternehmen heute wünschen.“ 
 
„Gutes wieder in die Welt zurückgeben“
Die offizielle Festansprache übernahm auch in diesem Jahr HFH-Präsident Prof. Dr. Peter François. Bevor er sich mit emotionalen Worten an die Studierenden wandte, richtete er seinen besonderen Dank an die vielen Mitarbeiter der HFH-Studienzentren sowie an die Angehörigen der Absolventinnen und Absolventen. An die Protagonisten gerichtet sagte er: „Um erfolgreich zu sein, müssen Sie sich fachlich und menschlich weiterentwickeln. Versuchen Sie also etwas Gutes in die Welt zurückzugeben.“ Im Anschluss an seine Rede ehrte er die elf besten Absolventinnen und Absolventen – so viele wie nie zuvor.

Lebenslanges Lernen an der HFH

Auch HFH-Ehrensenator und Geschäftsführer der DAA-Stiftung Bildung und Beruf Rudolf Helfrich ließ es sich nicht nehmen, den künftigen Alumni persönlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss zu gratulieren, mit dem sie „einen wichtigen und in vielfältiger Weise wertvollen Schritt in ihrer beruflichen Entwicklung getätigt haben“. Durch ihr Studienangebot leiste die HFH einen wichtigen Beitrag zu höherer Chancenverteilung und einer Verbesserung der Bildungsdurchlässigkeit in Deutschland, führte er weiter an. Für das Weiterlernen gebe es kein Ende, so Helfrich: „Wenn Sie also jung bleiben möchten, hören Sie nicht auf zu lernen“.

Dass es niemals zu spät für ein Studium ist, bewies auch die diesjährige Absolventenrednerin Katrin Blanck-Köster, als sie sich kurz nach ihrem 49. Geburtstag für ein berufsbegleitendes Bachelorstudium in Gesundheits- und Sozialmanagement entschied und dann mit 53 Jahren sogar ein Masterstudium aufnahm. „Das alles geschafft zu haben und jetzt hier stehen zu dürfen, erfüllt mich nicht allein mit Stolz, sondern auch mit einer großen Portion Erleichterung“, sagte sie während ihrer Absolventenrede, die sie stellvertretend für alle rund 1.000 Absolventinnen und Absolventen des vergangenen Jahres  hielt. Nach ihrer Tätigkeit als Krankenschwester hatte sie zunächst verschiedene leitende Positionen inne und ist seit ihrem Bachelorabschluss und parallel zum Masterstudium als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einer Fachhochschule beschäftigt.


Absolventenrednerin 2017. (Foto: F. Magalan)

Während ihres Studiums habe sie insbesondere der Erfahrungsaustausch mit Kommilitonen und Dozenten aus unterschiedlichen beruflichen Feldern sehr gestärkt und inspiriert. Die klare Studienstruktur des Bachelorstudiums machte ihr die Entscheidung zur Aufnahme eines Masterstudiums sehr einfach. An ihre Mitstreiter gerichtet appellierte sie: „Nach dem Bachelor ist noch lange nicht Schluss. Was für unsere Kinder im Studium oftmals selbstverständlich ist – nach dem Bachelor kommt der Master – sollten wir auch für uns in Anspruch nehmen.“




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